… hier setzt ein scheinbarer Exot wie der Grüne Veltliner starke Ausrufezeichen – mit Schmelz, Grip, Saft und dem berühmten Pfefferl im Nachhall. Bei seinen Rieslingen bietet der junge Sebastian Strub Finesse pur: federleicht gespannte Kabinette, aber eben auch die trockenen Weine aus dem Orbel oder dem »Taubennest« aus dem Oelberg. Da schmeckt man das Mineralisch-Würzige, das beim Orbel auch leicht kräutrig unterlegt ist und im Oelberg kantiger und ungestüm gerät – in jedem Fall aber faszinierend. Doch im feinherben »Thal« aus dem Hipping zeigt der Niersteiner, dass auch Riesling vom Rotliegenden bei einer dezenten Restsüße so richtig rockt …

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